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Erklärung des Präsidiums des Vorstands der Gesellschaft „Russland – Deutschland“

Liebe Mitbürger,
Landsleute,
Bürger Deutschlands
und aller anderen Staaten der Welt!

Heute feiern wir eines der größten Ereignisse unserer gemeinsamen Geschichte – den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und des Sieges über den Nazismus. Es war eine unbeschreibliche Tragödie, vor allem für das sowjetische Volk, und der Sieg war seine legendäre Heldentat. Vergangene und gereifte Erinnerungen und Gefühle, Fakten und Empfindungen veranlassen uns besonders, unser Haupt vor dem Vollbrachten zu neigen, und zu gewährleisten, dass es unvergessen bleibt.

Für uns alle geht es faktisch darum, die Folgen des tragischsten Ereignisses in der Geschichte der Menschheit zu beenden und zu überwinden, das heute als schrecklichstes, aber bei weitem nicht als einzigartig sichtbar ist. Es ist vor allem heute ein Argument dafür, dass die Rückkehr in die Vergangenheit in keiner Weise akzeptabel und zulässig ist. Nicht nur Versöhnung, sondern auch Annäherung in Angriff zu nehmen, darin bewegt sich ein großer Teil der Erdengemeinschaft auf dem richtigen Weg und wird hoffentlich eine zuverlässige Barriere gegen den unzulässigen Sprung in die tragische Vergangenheit bieten.

Unsere internationale Organisation, die Gesellschaft „Russland – Deutschland“ als Nachfolgerin der 1972 gegründeten Gesellschaft „UdSSR – BRD“, ist berufen, in diesem Sinne zu handeln und ihre Arbeit fortzusetzen. Sie vereint Russländer, die aufrichtig daran interessiert sind, die vielfältigen Beziehungen zu den Deutschen zu pflegen und zu festigen. In dieser Hinsicht können wir auf eine enge und produktive Zusammenarbeit mit der uns vertrauten deutschen Organisation – dem 1993 gegründeten Deutsch-Russischen Forum – bauen. Die Gesellschaft „Russland – Deutschland“ baut die Kontakte und die Zusammenarbeit auch mit einer Reihe anderer Organisationen in Deutschland aus, die zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen auf zivilgesellschaftlicher Ebene beitragen, insbesondere mit dem Bundesverband der Deutschen Ost-West-Gesellschaften (BDWO). Es ist erfreulich, dass unsere gegenseitigen Bemühungen, ungeachtet der gegenwärtigen objektiven Schwierigkeiten von Vertretern der Öffentlichkeit, der Kultur, der Wirtschaft und der Wissenschaft sowie von den Partnerschaften auf regionaler Ebene in beiden Ländern immer stärker unterstützt und nachgefragt werden.

Die aktuelle Situation in internationalen Fragen, die durch die durch die Virus-Pandemie verkompliziert wird, drückt der zwischenstaatlichen, zwischengesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Zusammenarbeit ihren Stempel auf. Wir wollen hoffen, dass dieser Zustand nicht lange andauert. Heute, wie nie zuvor, sind internationale Solidarität, die wirksame gegenseitige Hilfe und die Beseitigung aller Arten von Barrieren notwendig und dringend, um einen menschenwürdigen Lebensstandard, Sicherheit und Gesundheit der Menschen, unabhängig davon, in welchem Staat sie leben, zu gewährleisten.

Die Gesellschaft „Russland – Deutschland“ bestätigt ihren Wunsch und ihre Entschlossenheit, alle von ihr im Vorfeld angenommenen Pläne für die Organisation von oder Teilnahme an Veranstaltungen zum Gedenken an den 75. Jahrestag im Interesse der weiteren Entwicklung der bilateralen Beziehungen auf verschiedenen Ebenen mit Partnern in der Bundesrepublik als realen Beitrag zur friedlichen Zusammenarbeit beider Staaten umzusetzen.


Präsidium des Vorstands der Internationalen zivilgesellschaftlichen Organisation „Russland – Deutschland“